Auf zum Moritzmarkt – Markttreiben in Büren lädt zu einer Zeitreise ein

Nach einem musikalischen August startet man in Büren nun voller Vorfreude in den September. Schon bald werden Kirmes und Krammarkt wieder Gäste von nah und fern anlocken – dabei stehen viele Neuerungen auf dem Programm. Das Marktgeschehen in Büren wird künftig verstärkt an heimische Traditionen anknüpfen und einen historischen Charakter erhalten, der die Besucher zu einer kleinen Zeitreise einlädt. Daher heißt es in diesem Jahr vom 27. – 29. September: „Neues und Bewährtes… Auf zum Moritzmarkt“.

Der Name ist eng mit einer bedeutenden Figur aus der Bürener Stadtgeschichte verbunden – Moritz von Büren. Als letzter Edelherr von Büren trat er 1644 in den Jesuitenorden ein und vermachte dem Orden sein gesamtes Hab und Gut. Bis heute prägt sein baulicher Nachlass mit dem Jesuitenkolleg und der Jesuitenkirche das Gesicht der Stadt.

Mit dem Moritzmarkt wird dieses barocke Erbe direkt erlebbar gemacht. Neben dem bisherigen Dreiklang aus Krammarkt, Kirmes und Festzelt gibt es auf dem historischen Markt in den Almeauen Kleinkunst, Kunstgewerbe und altes Handwerk zu sehen. Dabei stehen auch westfälische Köstlichkeiten auf dem Programm. Das Bürener Moritzteam hat sich viel einfallen lassen, um Tradition und neue Ideen im Moritzmarkt miteinander zu verbinden.

Große und kleine Besucher können beispielsweise die Arbeit einer Schmiedin kennen lernen oder erfahren, was „spinnen“ mit der Herstellung von Wolle zu tun hat. An der Mittelmühle nimmt „Cohors Burana“ neben vielen weiteren Anbietern große und kleine Gästen auf eine kleine Zeitreise. Ein eigenes Heerlager, verschiedene Handwerker sowie fahrendes Volk wie Gaukler und Zauberer bieten spannende Einblicke. Auf den kleinen Gassen zwischen Burgstraße und Almeauen ist dann neben dem Fanfarenzug auch Edelherr Moritz von Büren unterwegs, der die Besucher durch die eindrucksvolle barocke Kulisse des Jesuitenkollegs und der Jesuitenkirche begleitet. Daneben gibt es ein buntes Familienprogramm, das alle zum Mitmachen einlädt.

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